TUFTINGMASCHINENÜBERHOLUNGEN UND -UMBAUTEN
Je nach Maschinenstatus erfolgt bei einer Maschinenüberholung eine komplette Revision und Ersatz aller beweglichen
Teile, z.B. Ersatz von ausgeschlagenen Bronze-Laufbuchsen und Bolzen in den Wellenansteuerungen, oder der Laufbuchsen in
den Stößelgehäusen und der Stössel etc.
Änderungen in der Maschinenteilung, der Wechsel von Loop-Pile nach Cut-Pile oder vice versa, sowie das Einbringen maschinentypabhängiger Zusatzbaugruppen,
wie z.B. Musterungseinrichtungen oder Fadenüberwachungsanlagen, sowie eine Änderung der elektrischen Ausstattung fällt in den Bereich unseres Maschinenumbau-Angebotes.
Nachträglicher Einbau einer mechanischen Nadel- stangen-Versatzeinrichtung mit Jumbo-CAM (neu) zur Teppichbodenmusterung mittels Nadelstangenversatz an einer Velours-Maschine.(zum Vergrößern in die Abbildungen klicken)
(Seit 30 Jahren bewährt) Fadenbruchwächter FST II mit Lamellen an einer Velours-Maschine. Im Falle eines Fadenbruches fällt die Lamelle durch einen Licht- schrankenbereich und stoppt die Maschine.
Die Fadenbewächterung erfolgt für jeden Einzelfaden und nicht für Fadengruppen. (zum Vergrößern in die Abbildungen klicken)
CFK-Präzisionsprofile für Tuftingmaschinen
Zweistückig gefertigte Nadel- und Greiferbarren sind nach Stand der Technik hochpräzise Metall-Profile deren Maßhaltigkeiten am Wirkpunkt von Tuftingmaschinen von enormer Bedeutung sind. Insbesonders an Metallbarren wirken sich jedoch das
geringe Elastizitäts-Modul und die Wärmedehnung äußerst nachteilig auf das präzise Zusammenwirken von Greifer und Nadel aus, welches in der Maschinenanlaufphase zu einem Hinterstechen der Nadeln (Greifer geht auf die falsche Nadelseite) oder im weiteren nach entsprechender Korrektur zu auftretenden
Schlingenbildungen (Greifer sind zu weit von der Nadel entfernt) führen kann. Die Barren reagieren insofern anfällig auf Temperaturschwankungen, wobei diese Anfälligkeiten sowohl durch Schwankungen in der Umgebungstemperatur, als auch durch Schwankungen in der Reibungstemperatur mehr oder weniger stark
ausgeprägt sein können. Ziel ist es insofern diesen Störfaktor weitestgehend auszuschalten, bzw. zu minimieren, um somit eine gesicherte Maßhaltigkeit zu gewährleisten, sodaß eine gleichbleibende Nadel-/Greiferposition sichergestellt wird, was sich im Ergebnis nicht nur auf die Standzeiten von Nadeln und Greifer,
sondern auch auf die Qualität und letzten Endes eine gesicherte Bedienung hinsichtlich entfallender Störungsbeseitigungsmaßnahmen auswirkt.
Faserverbundkunststoffe (FVK), insbesondere carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), sind erprobte Leichtbauwerkstoffe, die ihre Vorteile sowohl in einer hohen Steifigkeit und Festigkeit bezogen auf ihre Dichte haben und darüberhinaus mit einem Ausdehnungskoeffizienten in der Größenordnung gegen Null aufwarten können.
Darüberhinaus eröffnet diese Werkstoffgruppe besonders für dynamisch bewegte Teile durch die Reduzierung der Bauteilmasse und damit der Masseträgkeit ein großes Potential, was sich unter anderem in einer Erhöhung der Maschinendrehzahl und einer Dämpfung der mechanischen Schwingungen darstellen kann.
Kettenstich-Tuftingmachine für Wischmops
Der Kettenstich hat in erster Linie die Funktion, den Florfaden auf der Warenrückseite durch eine Fadenum- schlingung zu vefestigen, d.h. eine
Verfestigung der Polnoppen durch eine im Tuftingbereich übliche Beschichtung kann hier entfallen.
Insofern bietet sich u.a. eine Verwendung für Putzmops, bzw. Wischmops an, da für diesen Anwendungsfall eine Beschichtung den Gebrauchseigenschaften des Mops
entgegen- stehen würde.
Andere Anwendungsfälle sind vorstellbar, insbes. solche, in denen der herzustellende Florartikel durch Nässeeinwirkung eine Beschichtung ausschließt, bzw. eine Beschichtung die Gebrauchseigenschaften herabsetzen würde.
Die Maschine arbeitet auf 50 cm 3 Streifen - parallel in jeweiliger Mopbreite - und erziehlt eine Schlingen-Florhöhe von 22 mm.
Am Warenauslauf werden die einzelnen Tuft-Sektionen auf die zur Weiterverarbeitung erforderliche Breite geschnitten.

